Für den Neubau des Theodor-Kocher-Hauses sowie die gesamte Insel Gruppe wurde eine zukunftsfähige Entertainment-Lösung am Patientenbett evaluiert. Im Fokus standen hohe Integrationsfähigkeit, Flexibilität und langfristige Betriebssicherheit.
Ausgangslage
Im Rahmen eines zweistufigen Submissionsverfahrens suchte die Insel Gruppe eine neue Lösung für die Patientenkommunikation und Unterhaltung. Als eines der führenden digitalen Spitäler stellte sie hohe Anforderungen an Funktionalität und Integration. Gefordert war eine Lösung, die bestehende Systeme wie Atiras, Cisco Unified Communications Manager sowie die Gebäudeautomation einbindet und gleichzeitig zukünftige Erweiterungen über einen langen Lifecycle hinweg ermöglicht.
Herausforderungen
Die Umsetzung war technisch anspruchsvoll. Die Integration in die bestehende IT- und LAN-Infrastruktur musste unter hohen Sicherheitsanforderungen erfolgen. Gleichzeitig waren unterschiedliche Anspruchsgruppen zu berücksichtigen.
Weitere zentrale Themen waren die Verteilung von Multicast-Signalen sowie die Umsetzung kartenloser Prozesse.
Lösung
trifact realisierte eine offene und modulare Lösung auf Basis des trinity. Diese ermöglicht eine flexible Integration in bestehende Systeme und schafft gleichzeitig die Grundlage für zukünftige Erweiterungen.
Die Lösung umfasst die Anbindung an Umsysteme wie Atiras sowie die Integration der Raumsteuerung über eine BACnet-Schnittstelle. Dabei wurde besonderer Wert auf eine stabile Systemarchitektur und eine reibungslose Einbindung in die vorhandene Infrastruktur gelegt.
Ergebnis
Die neue Lösung erfüllt die hohen Anforderungen eines digital ausgerichteten Spitals und integriert sich nahtlos in die bestehende Systemlandschaft.
- Hohe Flexibilität und Ausbaufähigkeit über den gesamten Lifecycle
- Nahtlose Integration in bestehende IT- und Gebäudesysteme
- Unterstützung komplexer Anforderungen wie Multicast und kartenlose Prozesse
- Mehrwert für Patienten und Entlastung der IT durch standardisierte Schnittstellen